Altersversorgung - gesetzliche und private Altersvorsorge
Festverzinsliche Wertpapiere
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Festverzinsliche Wertpapiere als Altersvorsorge

Bei der Anlage in festverzinsliche Wertpapiere handelt es sich nicht gerade um ein klassisches Produkt, dass normalerweise im Rahmen der privaten Altersvorsorge genutzt wird. Das liegt zum Teil daran, dass viele Kunden sich im festverzinslichen Bereich bis auf Spareinlagen, Festgelder oder Termingelder nicht so gut auskennen und daher vor einer Investition in diese Produkte zurück schrecken. Je nachdem, welche Art von festverzinslichen Wertpapieren man auswählt, kann die Anlageform aufgrund ihrer Sicherheit und möglichen Rendite dennoch sehr gut als private Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung genutzt werden. Bei festverzinslichen Wertpapieren handelt es sich um bestimmte Produkte, die sich eben dadurch auszeichnen, dass sie einen fest zugesagten Zinssatz enthalten. So unterscheidet man diese Wertpapiere, welche oftmals auch als Renten, Rentenpapiere und Anleihen bezeichnet werden, zum Beispiel nach der Art des Emittenten oder nach der Börsenfähigkeit der Papiere. Festverzinsliche Wertpapiere werden zum Beispiel von Banken, Unternehmen oder auch Kommunen, Ländern und Staaten emittiert. Zumeist verfolgt der Emittent damit die Intention, durch die Ausgabe der Renten um Kapital vom Kunden zu erhalten, um beispielsweise notwendige Investitionen tätigen zu können. Im übrigen können Wertpapiere als Vorsorge für Ihr Kind bzw. Baby gekauft werden, damit Ihr Kind später ein gutes und vor allem finanziell abgesichertes leben führen kann.

Nicht alle Wertpapiere sind Börsenfähig


Im Gegensatz zu den Aktien sind nicht alle festverzinslichen Wertpapiere auch börsenfähig. So sind zum Bespiel die sehr bekannten Wertpapiere des Bundes wie die Finanzierungsschätze oder der Bundesschatzbrief nicht an der Börse handelbar. Der Vorteil der Nicht-Börsennotierung ist für den Anleger, dass sich auch die Kurse dieser Wertpapiere während der Laufzeit nicht ändern, das Kursrisiko fällt also für den Kunden weg. Bei den börsennotierten festverzinslichen Wertpapieren besteht also für den Kunden sehr wohl ein Kursrisiko, daher gilt es dieses bei der Auswahl der geeigneten festverzinslichen Wertpapiere für die private Altersvorsorge zu bedenken. Neben dem möglichen Kursrisiko haben die Rentenpapiere noch weitere zu beachtende Risikopunkte. Ein wichtiger Aspekt ist das Bonitätsrisiko. Damit ist gemeint, wie wahrscheinlich es ist, dass der Emittent sowohl Zinsen als auch das angelegte Kapital des Kunden zurückzahlen kann. Wertpapiere des Bundes haben natürlich eine hundert prozentige Rückzahlungswahrscheinlichkeit, da der Bund die höchste Bonität überhaupt genießt. Damit die Auswahl für den Anleger etwas einfacher wird, beschäftigen sich bestimmte Firmen damit, die Bonität bestimmter Emittenten zu beurteilen. Solche Firmen sind beispielsweise die us-amerikanischen Unternehmen Standrard and Poors oder Moodys. Sie haben so genannte Rankings aufgestellt, mit Hilfe derer man die einzelnen Bonitäten der Emittenten beurteilt hat. Der Staat Bundesrepublik Deutschland als Emittent von festverzinslichen Wertpapiere hat z.B. die Bonität AAA, was die beste Einstufung überhaupt ist. Emittenten mit der Bezeichnung C haben hingegen eine sehr schlechte Bonität. Diese Klassifizierung ist daher ein sehr gutes Hilfsmittel für den Anleger, um einen Emittenten mit einwandfreier Bonität auswählen zu können.

Risiko Währungsanleihen

Neben dem Kursrisiko und dem Bonitätsrisiko, hat der Anleger bei den festverzinslichen Wertpapieren noch ein weiteres Risiko zu beachten. Dieses betrifft allerdings nur bestimmte Arten von Rentenpapieren, die so genannten Währungsanleihen. Diese werden nicht in Euro, sondern in einer anderen Währung emittiert. Das Risiko des Anlegers besteht nun daran, dass der Wechselkurs dieser Währung im Anlagezeitraum im Vergleich zum Euro fällt und der investierte Anlagebetrag bei Fälligkeit durch die Umrechnung in Euro unter Umständen gesunken ist. Als Praxisbeispiel mag hier der US-Dollar dienen, der im Kursverhältnis zum Euro seit dem letzten Jahr deutlich gesunken ist. Wer also beispielsweise vor einem Jahr ein auf US-Dollar lautendes festverzinsliches Wertpapier für eine Anlagesumme von 100.000 US-Dollar gekauft hat, musste dafür ca. 74.600 Euro bezahlen. Nach aktuellem Stand würde er allerdings umgerechnet nur noch 64.500 Euro zurück erhalten, da der Kurs des US-Dollars seit einem Jahr um etwa 20 Cent gegenüber dem Euro gesunken ist. Der Kunde hätte also einen Verlust von rund 10.000 Euro erlitten, was natürlich schon sehr hoch ist. Aus diesem Grunde sollte man um Verluste zu vermeiden bei den festverzinslichen Wertpapieren, die zur Altersvorsorge dienen sollen darauf achten, dass diese in Euro und nicht in einer Fremdwährung emittiert worden sind.