Altersversorgung - gesetzliche und private Altersvorsorge
Kapital Lebensversicherung
http://www.altersvorsorge-heute-sichern.de/kapitallebensversicherung.html

© 2009 Altersversorgung - gesetzliche und private Altersvorsorge

Kontakt zu uns

H O T L I N E

0800 001910

Kapitallebensversicherung als Altersvorsorge

Neben dem Banksparplan und der privaten Rentenversicherung, sowie inzwischen auch der Investmentfondsanlage, zählt die Kapitallebensversicherung schon sehr lange Zeit zu den klassischen Produkten, wenn es um die private Altersvorsorge geht. Es handelt sich bei der Kapitallebensversicherung um eine Mischung aus einer Risikolebensversicherung und einem Anlageprodukt. Die Kapitallebensversicherung weist viele Merkmale auf, die besonders vorteilhaft sind, damit das Produkt für die private Altersvorsorge genutzt werden kann. Wie bereits kurz erwähnt, besteht die Kapitallebensversicherung zu einem Teil auch aus einer Risikolebensversicherung. Das bedeutet, ein im Versicherungsvertrag genannter Begünstigter erhält im Todesfall des Versicherten eine festgelegte Versicherungssumme ausgezahlt. Zumeist sind die Begünstigten natürlich Ehepartner oder Kinder des Versicherten. Der bezüglich der privaten Altersvorsorge interessantere Teil der Kapitallebensversicherung ist jener, in welchem der Kunde durch Einzahlung von Beiträgen bei Fälligkeit der Lebensversicherung eine gute Rendite im Sinne einer Kapitalanlage erwirtschaften kann.

Die Kapitallebensversicherung als sichere Anlage


Die Kapitallebensversicherung ist zunächst einmal eine sehr sichere Anlage. Die Versicherungsgesellschaften sind durch bestimmte Sicherungsfonds hinsichtlich der Kundeneinlagen insoweit geschützt, dass diese bei Insolvenz der Versicherung auf jeden Fall zurück gezahlt würden. Ferner dürfen die Versicherungsgesellschaften das Kapital der Kunden auch nur in bestimmte Produkte investieren, welche strengen Sicherheitsvorschriften unterliegen. Daher hat die Kapitallebensversicherung also das erste wichtige Kriterium eines guten Altersvorsorge-Produktes bereits erfüllt, nämlich eine sichere Anlageform zu sein. Ein weiteres Entscheidungskriterium ist natürlich die zu erzielende Rendite. Diese teilt sich bei der Kapitallebensversicherung in zwei Bereiche auf. Zum einen erhält der Kunde eine Mindestgarantieverzinsung, diese liegt bei c. 2-3 Prozent im Jahr. Den größeren Teil der Gesamtrendite macht allerdings der Bereich der so genannten Überschussbeteiligung aus. Bei der Überschußbeteiligung handelt es sich um einen Anteil, den jeder Inhaber einer Kapitallebensversicherung am Gewinn des Versicherungsunternehmens erhält. Je besser das Versicherungsunternehmen also mit den Kundeneinlagen wirtschaftet, desto besser auch für den Versicherten, weil dann die Überschußbeteiligung höher ausfällt. Einen Anspruch hat der Versicherte allerdings nur auf die garantierte Mindestverzinsung und nicht auf die Überschussbeteiligung. Wenn man die letzten Jahren und Jahrzehnte zugrunde legt, so bewegen sich Kapitallebensversicherungen von der Rendite her im Durchschnitt in einem Bereich zwischen sechs bis acht Prozent pro Jahr inklusive der genannten Überschussbeteiligung. Im Vergleich zu anderen Produkten der Altersvorsorge wie beispielsweise dem Banksparplan oder auch dem Bausparvertrag schneidet die Kapitallebensversicherung damit sehr gut ab. Es empfiehlt sich trotzdem einen Versicherungsvergleich zu machen, denn auch in diesem Bereich gibt es schwarze Schafe.

Vorteil der Kapitallebensversicherung

Ein besonderer Vorteil der Kapitallebensversicherung bietet sich dem Kunden in steuerlicher Hinsicht. Hierbei muss man allerdings einen Unterschied zwischen Verträgen machen, die vor und nach dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden. Die Verträge vor dem 01.01.2005 werden als so genannte Altverträge bezeichnet und die Auszahlung ist in vollem Umfang steuerfrei. Zudem sind die Beiträge als Vorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung absetzbar. Dieses gilt allerdings nur, wenn die Vertragslaufzeit mindestens 12 Jahre beträgt und mindestens fünf Beiträge gezahlt wurden. Anders sieht es mit den so genannten Neuverträgen aus, die ab dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden. Hier sind keine Vorsorgeaufwendungen mehr absetzbar und der Ertragsanteil ist jetzt zur Hälfte zu versteuern. Dieses gilt wiederum auch nur dann, wenn der Vertrag 12 Jahre oder länger läuft und die Auszahlung nicht vor dem 60. Lebensjahr vorgenommen wird. Ist eine der beiden Voraussetzungen nicht erfüllt, ist der Ertrag voll steuerpflichtig. Ausgehend von der Regelung ab dem 01.01.2005 ist die Kapitallebensversicherung aber dennoch immerhin nur mit dem halben Ertragsanteil zu versteuern und bietet daher immer noch einen steuerlichen Vorteil gegenüber anderen Anlageformen im Rahmen der privaten Altersvorsorge.

Zwei Nachteile der Kapitallebensversicherung

Neben den vielen Vorteilen, müssen allerdings auch zwei Nachteile der Kapitallebensversicherung erwähnt werden, die allerdings gerade für den Verwendungszweck Altersvorsorge keine so große Rolle spielen. Der erste Nachteil ist, dass eine vorzeitige Verfügung zwar möglich ist, allerdings nur unter zum Teil erheblichen Zinseinbußen. Da man über die Kapitallebensversicherung allerdings im Rahmen der privaten Altersvorsorge im Normalfall nicht vorzeitig verfügen muss, ist dieser Negativaspekt eher zu vernachlässigen. Ein zweiter Nachteil ist die relativ große Unflexibilität des Produktes. Die Höhe der Monatsraten wird von vorne herein festgelegt und ist in den meisten Fällen während der Laufzeit auch nicht veränderbar.