Altersversorgung - gesetzliche und private Altersvorsorge
Rentenversicherung
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Rentenversicherung als Altersvorsorge

In Deutschland gibt es hinsichtlich der Altersvorsorge das so genannte Drei-Säulen-System. Dieses besteht zunächst aus der gesetzlichen Rentenversicherung, gefolgt von der betrieblichen Altersvorsorge und zuletzt auch der privaten Altersvorsorge. Gerade die private Altersvorsorge hat in den letzten Jahren einen immer wichtigeren Stellenwert eingenommen, da die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung immer fragwürdiger und unsicherer werden. Daher wird dem Kunden immer mehr Verantwortung auferlegt, selber etwas für seine Altersvorsorge zu tun. Die Banken und Versicherungen bieten dorthin gehend einige Produkte an, die der Kunde als zusätzliche Altersvorsorge verwenden kann. Eines dieser Produkte wurde ausschließlich zum Zwecke der Altersvorsorge konzipiert und trägt daher auch den kennzeichnenden Namen Rentenversicherung. Der Name Versicherung ist dabei allerdings etwas irreführend, da es keine Versicherungsleistung wie beispielsweise bei der Kapitallebensversicherung gibt, sondern es handelt sich bei diesem von Versicherungsunternehmen angebotenen Produkt im Grunde um einen Rentensparplan.

Merkmale der Rentenversicherung


Die Rentenversicherung hat ähnliche Merkmale wie die Kapitallebensversicherung, bietet allerdings mit der Möglichkeit, am Ende der Laufzeit das angesparte Kapital in Form einer lebenslangen Rente auszahlen zu lassen, einen deutlichen Vorteil gegenüber vielen anderen Produkten. Bei der Rentenversicherung handelt es sich um ein sehr sicheres Produkt, da die Versicherungsgesellschaft die Kundenbeiträge nur in bestimmte Finanzprodukte investieren darf. Auch hier besteht die zu erwartenden Rendite wie bei der Kapitallebensversicherung aus dem garantierten Mindestzins zum einen und der Überschussbeteiligung zum anderen. Auf diese hat der Versicherte keinen Anspruch, dennoch trägt die Überschussbeteiligung zu einem Großteil der Gesamtrendite bei. Die durchschnittliche Rendite der Rentenversicherung liegt bei etwa 7-8 Prozent pro Jahr und ist damit etwas höher, als bei einer Kapitallebensversicherung. Das liegt an der Tatsache, dass der Beitrag des Kunden nur für zwei "Aufwände" von der Versicherungsgesellschaft verwendet wird, nämlich zum einen als Sparanteil und zum anderen als Verwaltungsaufwand. Bei der Kapitallebensversicherung kommt zusätzlich noch ein Risikoanteil hinzu, von dem die Absicherung im Todesfall (vielleicht bedingt durch Herz Kreislauf - siehe dazu die Infos auf unserer Gesundheitsseite) "bezahlt" wird. Neben der Sicherheit und relativ guten Rendite hat die private Rentenversicherung aber noch einen weiteren Pluspunkt zu bieten. Je nach Art der Auszahlung und Datum des Vertragsabschlusses lassen sich durch die Rentenversicherung Steuern einsparen. Man muss hier zwischen Verträgen unterscheiden, die vor bzw. nach dem 01. Januar 2008 abgeschlossen werden und zudem, ob der Kunde bei Fälligkeit des Vertrages vom Kapitalwahlrecht Gebrauch macht oder von der monatlichen Rentenzahlung. Für die Auszahlung des gesamten Kapitals in einer Summe gilt für Verträge, die vor dem 1. Januar 2008 abgeschlossen wurde, eine Steuerfreiheit für die gesamten Erträge. Wurde die Versicherung nach dem 31.12.2004 abgeschlossen, ist der volle Ertrag bei Kapitalauszahlung zu versteuern, es sei denn, die Laufzeit hat mindestens 12 Jahre betragen und die Versicherung wurde nicht vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt. In diesem Falle wird der Ertrag nur zur Hälfte versteuert. Noch besser sieht es für den Kunden aus, wenn er sich für die Rentenzahlung entscheidet. Bei Verträgen vor dem 01.01.2005 wird lediglich der Ertragsanteil besteuert, dieser beträgt bei einem Renteneintrittsalter 18 Prozent, gleiches gilt für die Rentenauszahlung auch weiterhin bei Verträgen, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden.

Die Rentengarantiezeit

Aus steuerlicher Sicht hat die Auszahlung als Rente im Rahmen der Rentenversicherung also einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Anlageprodukten. Eine Art Versicherung gibt es im Rahmen der privaten Rentenversicherung allerdings doch, die so genannte Rentengarantiezeit. Diese kann zumeist für 5 oder 10 Jahre vereinbart werden. Die Rentengarantiezeit besagt, dass wenn der Versicherte mach Beginn der Rentenzahlung verstirbt, diese Leistungen für 5 bzw. 10 Jahre an eine begünstigte Personen weiter gezahlt werden. Die Rentengarantie ist also demnach in etwa mit einer Witwen- oder Waisenrente auf begrenzte Zeit zu vergleichen. Insgesamt kann man festhalten, dass die private Rentenversicherung ein nahezu optimales Produkt ist, um die gesetzliche Altersvorsorge im privaten Bereich zu ergänzen, da sie sicher und rentabel ist, sowie zusätzlich noch einige Steuervorteile bietet.